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Das kostenlose Startpaket für Webdesigner

Wer privat oder mit eigenen Mitteln eine Internetseite erstellen möchte, wird in der Regel nicht die professionellen Produkte von Adobe mit Photoshop, Illustrator, InDesign und Dreamweaver kaufen. Dafür sind diese Tools einfach zu teuer. Für eine Werbe-Agentur lohnen sich diese Investitionen sicherlich – Sie verdienen damit schließlich auch Ihr Geld.

Für das kleine Budget von Privatpersonen, Existenzgründern oder kleinen mittelständischen Unternehmen gibt es kostenlose Alternativen zu der oben genannten Profisoftware. Bei den kostenlosen Alternativen müssen Sie sicherlich Abstriche bei den Funktionsumfängen machen. Für einen Einstieg oder einfache Aufgaben im Bereich Webdesign, aber auch Printdesign, reichen diese Tools in jedem Fall. Und das Beste: Sie schonen Ihre Finanzen, da es sich hierbei um kostenlose Software handelt!

Gimp:
Die kostenlose Alternative zu Adobe Photoshop lautet Gimp. In der Standard-Installation kann Gimp nur Bilder im RGB-Modus erstellen. Das ist für Webanwendungen auf völlig ausreichend. Auch bei den Funktionsumfängen für die Bildbearbeitung hat Gimp einiges zu bieten und ist wahrscheinlich mehr, als die meisten Webdesigner für Ihre Arbeit benötigen und jemals nutzen.

Wer Außerdem im CMYK-Modus, also für den Druck geeignete Designs erstellen will, kann ein Plugin installieren, um dieses Mano zu beseitigen. Grundsätzlich eigenen sich für den Printbereich aber andere Programme, wie zum Beispiel Inkscape.

Aptana:
Hierbei handelt es sich um einen kostenlosen HTML-Editor, mit der Sie sowohl Web- als auch mobile Anwendungen erstellen können. Aptana bietet die üblichen Hilfen für HTML, CSS und JavaScript, Code-Highlight sowie eine Livevorschau. Es sollte also an nichts fehlen, wenn Sie in HTML und CSS Ihre ersten Gehversuche machen. Auch ein FTP-Client ist in dem Programm integriert. Eine Alternative dazu ist das FTP-Programm FileZilla.

Inkscape:
Mit Inkscape haben sich ein kostenloses Vektorprogramm als Alternative zu Illustrator oder Freehand an der Hand. Vektorprogramme eigenen sich vor allem zur Erstellung von Logos, Illustrationen und Comics. Natürlich können Sie auch komplette Screen-Designs in Inkscape erstellen. Es ist häufig Geschmackssache mit welchem Programm man ein Screen-Design erstellt, gibt es doch Vor- und Nachteile für jedes dieser kostenlosen Alternativ-Programme.

Der Vorteil von Vektorprogrammen und daraus resultierende Designs: Das Ergebnis lässt sich stufenlos und Qualitätsverlustfrei skalieren, also in der Größe verändern. Wird ein Teil des Designs im Printbereich benötigt, kann es ohne Probleme übernommen und verwendet werden.

FileZilla:
Haben Sie Ihr Design erste einmal am Bildschirm entworfen (Screen-Design) und mittels HTML und CSS web fähig umgesetzt, müssen Sie Ihre HTML-Daten noch auf Ihren Server übertragen. Dies geschieht mittels eines FTP-Client-Programms. FileZilla ist hier die kostenlose Alternative für Webdesigner zum Pendant Dreamweaver oder GoLive.